Schröpfen

Beim Schröpfen werden kleine Glas-Halbkugeln auf den Körper gesetzt, in denen durch Erhitzen oder mit Hilfe eines Saugballs ein Unterdruck erzeugt wird.

Das Gewebe wird dadurch an dieser Stelle „angesaugt“ und somit gedehnt und stark durchblutet  Der Stoffwechsel wird angeregt, Verspannungen gelöst und das vegetative Nervensystem stimuliert. Je bedürftiger oder verspannter die behandelte Region ist, umso intensiver ist das Dehn- und Wärmegefühl in dem behandelten Bereich.

Dieses Verfahren aus der Naturheilkunde ist bereits seit mehreren tausend Jahren bekannt. Es wurde schon in der Antike angewendet, dort kamen unter anderem Bambusgefäße zum Einsatz. In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) ist es ebenfalls tief verwurzelt und wird zum Beispiel auch mit der Akupunktur kombiniert.

Wie jede andere Körpertherapie wirkt auch das Schröpfen über den Körper hinaus auf der geistig-seelischen Ebene. Nach der traditionellen fernöstlichen Heilkunde unterstützt die Schröpftherapie die Harmonisierung von Yin und Yang, löst Blockaden und Störungen im Fluss der Lebensenergie. Die Ansatzstellen für das Schröpfen sind daher häufig  Akupunkturpunkte oder auch Reflexzonen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Schröpfmassage. Hierbei werden die Gläser – ebenfalls mit Unterdruck – über die zuvor eingeölte Haut gezogen. Wie eine Welle wird das angesaugte Gewebe über den Körper bewegt. Dadurch wird die Wirkung auf Unterhaut, Bindegewebe und Faszien noch verstärkt. Die intensive Durchblutung ist durch die spontane Hautrötung und leichte Wärmeentwicklung sofort sichtbar und spürbar.

Dauer: 30 Minuten

Preis: 25 Euro

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